Archiv 2015

Konfirmation

In diesem Jahr haben am 3. Mai unsere 19 Konfirmandinnen und Konfirmanden ihr von Eltern und Paten in der Taufe stellvertretend gegebenes Ja zu Gott bekräftigt.

Im Gottesdienst stand hinter dem Altar eine Leiter mit Engeln, auf denen die Konfirmanden ihre Zukunftsträume notiert hatten. Dieses Motiv wurde in der Lesung von Jacob und der Himmelsleiter aufgenommen.

Einen Bronzeengel bekamen die Konfirmierten auch als Geschenk überreicht:
einen, der was aushält;
einen, den man mitnehmen kann - auf Reisen, in Prüfungen;
einen, der ihnen in schwierigen Situationen vielleicht das Gefühl gibt: du bist nicht allein!

Wir heißen Andreas, Charlotte, Fabio, Gabriel, Hendrik, Henry, Joost, Lea, Lena, Linus, Lois, Lukas, Marc, Maya, Niko, Norman, Paulina, Tobias und Tristan in unserer Gemeinde herzlich willkommen. Fotos

Nach oben

Herzlichen Glückwunsch zum Dienstjubiläum

Am Epiphaniastag des Jahres 1995 wurde Pfarrer Frank Winkelmeyer in einem feierlichen Gottesdienst in sein Amt eingeführt.
Ein guter Tag für den Start in dieser Gemeinde.

Nach über 30 Jahren war mit dem Abschied von Pfarrer Richard Hilge in den Ruhestand eine Neubesetzung der Pfarrstelle erforderlich. Pfarrer Winkelmeyer wurde vom Presbyterium gewählt und zog mit seiner Frau Herta und dem damals noch kleinen Sohn Jonas ins Pfarrhaus.
Dabei trat er kein leichtes Erbe an, denn Pfarrer Hilge war bei „seinen Schäfchen“ allseits beliebt.
So galt es Bewährtes zu pflegen, gleichzeitig aber offen zu sein für Neues und dabei dem Gemeindeleben eigene Impulse zu geben.

Bei seinem Einführungsgottesdienst hob Pfarrer Winkelmeyer in der Predigt hervor, dass ihm eine mündige Gemeinde als Weg- und Lern-
gemeinschaft besonders wichtig sei. Er wolle mit Alt und Jung nach neuen Wegen suchen und sich aktuellen Problemen stellen, um diese gemeinsam auch unkonventionell aber stets im Vertrauen auf Gott zu lösen. Dabei dürfe man durchaus anderer Meinung sein und müsse Fragen diskutieren und Wege ausprobieren. Schließlich seien wir alle von Gott dazu eingeladen, in der Gemeinde zusammenzukommen und in der Gemeinschaft neue Wege zu suchen.

Zurückblickend kann man sagen, dass dies hervorragend gelungen ist. Das Presbyterium gratuliert Pfarrer Winkelmeyer ganz herzlich zu 20 Jahren Epiphanias und bedankt sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Alt und Jung, die stets geprägt ist von dem Gedanken der mündigen Gemeinde und dem Vertrauen in Gottes Wege.

Nach oben

Benefizkonzert für Tschernobyl

"Reaktor-Katastrophen verjähren leider nie, geraten aber trotzdem gerne in Vergessenheit!
Nach 28 Jahren sind die Sorgen und gesundheitlichen Probleme der Leidtragenden der Reaktor-Katastrophe in der Rangfolge weit nach unten gerutscht. In der Ukraine gibt es durch die aktuelle politische Lage neue Opfer, um die sich die Ärzte vorrangig kümmern müssen, für die es an medizinischer Betreuung und an Medikamenten fehlt.
Im Anschluss an das Konzert berichten Ivan Volchanskij aus Lugansk und Anatolij Gubarew aus Charkow von den sozialen und ökologischen Auswirkungen der aktuellen Kämpfe und von ihrer Lage als Liquidatoren (Liquidatoren sorgten in den Jahren nach der Nuklear-Katastrophe für die Beseitigung des Schutts). Hierzu lädt das IBB Dortmund (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk) dazu ein, sich im Gemeindehaus der Epiphaniaskirche über die aktuelle Situation zu informieren und Fragen zu stellen."

Diese kurze Information reichte aus, um die Kirche am 27. Januar mit spendenwilligen Gospelfreunden zu füllen. Kleine Lichter auf dem Kirchhof machten neugierig und wiesen den Weg ins Konzert. Auch nach dem Gewinn des Bürgerpreises der Stadt Münster ruht sich der Gospelchor epiFUNias nicht auf den Korbeeren aus, sondern setzt seine Stimmen engagiert ein, um Geld für Projekte zu sammeln.
Den Liquiditoren konnte nach dem Konzert mehr als 2.000 Euro übergeben werden, die am Ausgang gesammelt wurden.

Nach oben

Predigt-Slam

Predigt-Slam - das ist ein Predigt-Wettstreit.

Drei Frauen und drei Männer kämpften in einer jeweils 5-minütigen Predigt um die Gunst der Zuhörer. Am Ende wurden Preise für den besten Inhalt und den besten Vortragsstil vergeben. Zum vorgegebenen Thema "Der Sinn des Lebens" konnten die Wortkünstler die Bibel-stelle, an die die Predigt anknüpft, frei wählen. Dabei entdeckte man ungewöhnliche Formate, Impulse und individuelle Vortragsstile.

Zum Predigt-Wettstreit lud die KAB ein und wünschte sich "neue Impulse, eine zugespitzte Botschaft, eine im wahrsten Sinne des Wortes sinnvolle Vielfalt". Dahinter stand auch die Hoffnung, dass solche, die sonst nicht den Weg zu Gottesdienst und Predigt finden, sich diesen Slam nicht entgehen lassen würden - kirchverbundene Menschen trafen auf solche, die kamen, weil sie die Form eines Slam toll finden.

Das Streichquintett Smaragd sorgte mit Werken von Max Bruch, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ralph Vaughan Williams für den musikalischen Rahmen. Ein Imbiss und Getränke warteten in der Pause auf das Publikum.Die Erphokirche war gut gefüllt mit einem interessierten Publikum aus Alt und Jung. 

Diese Wortkünstler und Wortkünstlerinnen bestritten den Slam in der Erphokirche: Anne Decamotan (Diplomtheologin), Andreas Fink (Pastor und KAB Präses), Uta Gaubitz, (Rechtsanwältin), Nicola Niehues (Theologiestudentin), Christoph Schacht (Pastoralreferent i.R.) und Frank Winkelmeyer (evangelischer Pfarrer).

Anne Decamotan * brachte zum Auftakt die Geschichte der Schwestern Martha und Maria zum Vortrag und empfahl: "Halten Sie durch! Vor allem aber - halten Sie auch einmal inne!".
Nicola Niehues * rappte "O mein Gott" und trug ihr Predigt über den barmherzigen Samariter in Reimen vor, die das Publikum mit rythmischem Applaus begleitete.
Pastor Andreas Fink * von St. Mauritz bezog den Sinn des Lebens aus der Weisheit des alten Simeon, denn "sinnvoll leben heißt immer auch realistisch leben".
Uta Gaubitz * war ganz entspannt, denn"alles hat seine Zeit".

Christoph Schacht * trat im Shirt "Keep cool and trust Alex Meier" an (zur Erklärung: Alex Meier "Fußballgott", Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt) und parlierte 5 Minuten lang über Fußballgötter und "rappelvolle Tempel", die Commerzbank-Arena heißen (wie das Stadion von Eintracht Frankfurt). Er kam zu dem Schluss, dass Börsennotierungen nicht das Wichtigste im Leben sind. Dies machte er so brillant, dass es zum Sieg in der Kategorie "Bester Vortrag" reichte.

Auch Pfarrer Winkelmeyer stellte sich der Herausforderung "Lebenssinn" in 5 Minuten zu suchen? zu hinterfragen? zu erklären? zu finden?!
Für einen evangelischen Pfarrer durch die strikte Zeitvorgabe eine nicht alltägliche Aufgabe. Anknüpfend an ein Gespräch mit Konfirmandinnen und Konfirmanden über den Sinn des Lebens legte er dar, dass das Leben keinen Sinn ergibt, wenn die lebendige, solidarische Liebe fehlt.
Das Publikum würdigte sie mit dem Preis für die inhaltlich beste Predigt.

Wir gratulieren herzlich und bedanken uns für den Mut, sich auf dieses ökumenische Experiment einzulassen. Fotos finden Sie in unserer Galerie.

 

* Über die Anwahl des jeweiligen Namens gelangen Sie zum Predigttext, wie er auch von der KAB-Münster hinterlegt ist.

Nach oben

Einführung von Dr. Stephanie Barthel als neue Presbyterin

Am 22. Februar wurde Frau Dr. Stephanie Barthel als neue Presbyterin eingeführt. Sie übernimmt das Amt von Presbyter Fritz Böhm. Dieser musste zu unserem Bedauer mit Erreichen der Altersgrenze für Presbyter leider aus dem Gremium ausscheiden.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir Dr. Stephanie Barthel als Nachfolgerin gewinnen konnten. Vielen von Ihnen wird sie aus ihrer Zeit als Vikarin in unserer Gemeinde noch in guter Erinnerung sein. Obwohl es Sie inzwischen beruflich nach Marburg verschlagen hat, blieb Epiphanias ihre Heimat, sowohl räumlich als auch theologisch. So war sie als Hilfe bei diversen Gemeindeveranstaltungen und als Begleitung der Konfirmanden bei den Kirchentagsfahrten stehts ein gern gesehener Gast.

Wir heißen Presbyterin Stephanie Barthel herzlich willkommen!

Nach oben

Lust auf Kirchentag?

Auch 2015 werden wir mit Konfis und Betreuern zum Evangelischen Kirchentag fahren.
Dieser wird vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart unter dem Motto "... damit wir klug werden" (Psalm 90,12) stattfinden.

Das Interesse an der Fahrt ist bei den Jugendlichen, die bereits einmal dabei waren, sehr groß. Viele von ihnen fahren jetzt als Betreuer mit.
In den kommenden Tagen werden wir im Konfi-Unterricht die angehenden Konfirmanden informieren. Erfahrungsgemäß kostet der erste Schritt etwas Überwindung. Wie sagte eine Konfirmandin beim letzten Mal so schön: "Das ist ja erstmal nicht cool. Als ich in der Schule erzählte, dass ich frei habe um zum Kirchentag zu fahren haben die Mitschüler nur die Mundwinkel nach unten gezOgen. Und jetzt ist es hier sooo toll!" Diese Konfirmandin und ihre Freundinnen fahren selbstverständlich auch dieses Mal wieder mit. Sollten Sie als Eltern oder ihr als potentielle Mitfahrer Fragen haben, dann nutzen Sie bitte diesen Link

Interessenten können sich schon jetzt hier unverbindlich melden.
Bilder der bisherigen Fahrten findet man in der Bildergalerie der Jahre 2013, 2011 und 2009.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Einladungsschreiben an die Ehemaligen und unsere Konfirmanden.

Nach oben

epiFUNias Konzert in der JVA

Bereits zum zweiten Mal begab sich der Gospelchor epiFUNias am 17. März für ein öffentliches Konzert im nichtöffentlichen Raum hinter Schloss und Riegel. Begleitet wurde der Chor von Konny Wiesen am Kontrabass und Christine Herrmann am Kajon.

Im Kirchenraum der Justiz-Vollzugsanstalt Münster sollten den Gefangenen für die Dauer des Konzerts ein anderes Lebensgefühl bekommen und (vielleicht) etwas davon in den Gefängnisalltag mitnehmen, der so oft von Angst und Gewalt geprägt sein soll. Die erwartungsvollen Zuhörer hatten an diesem Abend merklich Lust, sich auf diese Abwechslung durch den Chor und die Musik einzulassen. Schon zu den ersten Takten des Eröffnungslieds "Over my head" wurde geklatscht, später auch mitgesungen.
Für den Chorleiter Winne Voget macht ein Konzert "noch einmal mehr Spaß", wenn sich ein Publikum so auf die Musik einstimmen kann und die Lust am Mitmachen so deutlich zeigt.

Gospel, das kommt aus dem englischen und heißt soviel wie "Evangelium" oder "gute Nachricht". Mit diesem rundum gelungenes Konzert hat der Gospelchor epiFUNias wieder eindrucksvoll gezeigt, dass auch (oder gerade) in der heutigen Zeit durch Gospel die Menschen im Inneren berührt werden.

Ein Stück christliche Hoffnung hinter dicken Mauern!?

Nach oben

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden

alle Rechte bei: Verlag am Birnbach

Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Römer 15,7)

In der Vorbereitung beschäftigten die Konfirmandinnen und Konfirmanden sich mit der Jahreslosung 2015. Dabei verknüpften sie die Worte, die Paulus schon vor etwa 2000 Jahren im Brief an die Römer schrieb, mit ihrem heutigen Leben.

„Einander annehmen“ – das klingt leicht. Doch aufeinander zuzugehen erfordert immer auch Engagement. Was dem Verstand einleuchtet - die Akzeptanz des jeweils anderen und der gegenseitige Respekt auch anderer Meinungen und Lebensstile – das wird noch lange nicht umgesetzt.

„Einander annehmen“ in der Bedeutung von „herzlich willkommen heißen“, „aufeinander zugehen“, „sich aufnehmen und unterstützen“ dies alles braucht vor allem die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen, ob in der Schule, in den Sportvereinen oder im gesellschaftlichen Miteinander. Schön, wenn der Konfirmandenunterricht die Jugendlichen dazu bringt, die Bibeltexte zu adaptieren, sich damit praktisch auseinanderzusetzen.

Nach diesem Vorstellungsgottesdienst, in dem sich die Jugendlichen eindrucksvoll präsentierten, freuen wir uns mit Andreas, Charlotte, Fabio, Gabriel, Hendrik, Henry, Joost, Lea, Lena, Linus, Lois, Lukas, Marc, Maya, Niko, Norman, Paulina, Tobias und Tristan auf die bevorstehende Konfirmation.

Nach oben

Alles geht einmal zu Ende

Nach mehr als 20 Jahren wird uns unsere Pfarrsekretärin Frau Brigitte Fotschki-Mersmann verlassen. Sie geht in den Ruhestand, oder wie es beim Abschied jemand so schön sagte: "Sie wechselt von der hauptamtlichen Tätigkeit ins Ehrenamt."

Der "Verabschiedungs"- Gottesdienst am 26. April stand unter der von Frau Fotschki-Mersmann gewählten Losung:

Ich sage Dir: Sei stark und fest entschlossen. Lass dich durch nichts erschrecken und verliere nie den Mut; denn ich, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst! Josua 1,9

Es sang der Gospelchor epiFUNias, dem Frau Fotschki-Mersmann sicherlich auch in Zukunft erhalten bleiben wird. Presbyterin Kerstin Consilvio und Presbyter Reinhard von Spankeren verabschiedeten sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge in der Hoffnung auf weitere - jetzt ehrenamtliche - Unterstützung beim Gemeindefest und dem Herbstbasar.

Das Kita-Team brachte es mit einer Fotomontage im selbstgestalteten Bildband "20 Jahre Gitte" auf den Punkt: Eigentlich sind die Aufgaben einer Pfarrsekretärin nur als achtarmiger Oktopus zu bewältigen. 

Wie sang Trude Herr so treffend: Ich will weitergeh'n keine Träne seh'n so ein Abschied ist lang noch kein Tod. Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir.

Um ihr das Wiederkommen im Ehrenamt schmackhaft zu machen und sich für 20 Jahre Epiphanias zu bedanken hatte das Team um Herta Winkelmeyer ein Fingerfood-Buffet der Extraklasse vorbereitet.

 

Wir wünschen Frau Fotschki-Mersmann alles Gute und entlassen sie mit Gottes Segen in den Ruhestand.

Nach oben

Unsere Kindertagesstätte eröffnet eine Dependance, bald gibt es Epi 1 und Epi 2

Der Montessori Kindergarten am Pötterhoek 49 ist umgezogen. Die somit frei werdenden Räume und der dazugehörige Garten werden zurzeit von der Stadt Münster renoviert.

Zum 1. November 2015 entsteht dort eine zweigruppige Erweiterung unserer Evangelischen Kindertageseinrichtung Epiphanias. Wir ergänzen unser Platzangebot um weitere 44 Plätze für Kinder im Alter von 3-6 Jahren. Davon können 35 Kinder einen Platz mit Übermittag-Betreuung erhalten.

Der Evangelische Trägerverbund für Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Münster freut sich gemeinsam mit unserer Kirchengemeinde, dem großen Bedarf an Kindergartenplätzen angemessen begegnen zu können. Eine spannende Herausforderung, der sich unser Team gerne stellt. Wir wachsen mit unseren Aufgaben und entwickeln ein stimmiges pädagogisches Konzept. Dabei gehen wir Schritt für Schritt vor und verwirklichen im engen Kontakt mit Sabine Busch-Böckmann, Geschäftsführerin des Ev. Trägerverbundes, mit der Stadt Münster, mit den Architekten für innen und außen und dank vieler guten Ideen unserer MitarbeiterInnen dieses Projekt.

Der Garten wird schon gerodet und naturnah umgestaltet zu einem ansprechenden Außenspielbereich für die Kinder. Im Gebäudeinneren wird renoviert, die ersten Möbel sind bestellt und der Architekt berichtet, dass alles nach Plan verläuft. Die ersten Aufnahmeverträge sind geschlossen worden und wir rechnen mit noch mehr Familien, die sich über wohnortnahe Kindergartenplätze sehr freuen werden.

Nach oben

Was wäre eine Kirche ohne Turm?

Genau dieser Frage hatte sich das Presbyterium zu stellen. Wie unsere Kirche feierte auch der Turm unlängst sein 50-Jähriges. Leider nagt an ihm der Zahn der Zeit deutlich sichtbarer als an der Epiphaniaskirche, das damals ebenfalls erbaute Gemeindehaus musste bereits früher ersetzt werden.

Schon nach 15 Jahren wurde eine erste Turmsanierung notwendig. Es zeichnete sich damals für das Presbyterium bereits ab, dass weitere folgen würden.

Jetzt zeigte sich, dass dringender Handlungsbedarf bestand. Der Turm "warf" mit Betonbrocken, eine Gefährdungssituation für Passanten und Autos auf dem angrenzenden Parkplatz wurde offensichtlich. Bei einer Baubegehung zeigte sich, dass die von unten kaum sichtbaren Schäden größer sind als angenommen. Eine Sofortmaßnahme war, dass nur noch eine der fünf Glocken geläutet werden durfte und der Bereich um den Turm abgesperrt wurde.

Das Presbyterium stand vor der Frage: "Was tun?" -  Abreißen? Wie in den Alpen mit Stahlmatten einrüsten und langsam verfallen lassen? Rückbau? Sanierung?

Wir haben die Argumente gegeneinander abgewogen und kamen, wie Sie inzwischen sehen können, zu dem Entschluss den Turm zu sanieren.

Das Geld entnehmen wir Bauerhaltungs- und Rücklagenmitteln, die genau für diese Zwecke bestimmt, nun allerdings aufgebraucht sind. Das hierin ausgewiesene Geld ist ausschließlich für die Bauunterhaltung bestimmt. Wir nehmen also niemandem etwas weg, weil das Geld für keinen anderen Zweck verwendet werden darf. Keine Gemeindegruppe muss hier Abstriche machen, das Geld ist bereits da und wird nicht - anders als in manchen öffentlichen Haushalten - durch Umlagerung aus anderen Haushaltsposten zusammengetragen.

Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Weihnachten dauern. Bis dahin müssen auch die Glocken schweigen, weil die Schwingungen den Turm zusätzlich schädigen.

Bis Weihnachten wird der Turm eingerüstet bleiben, wir hoffen aber das Fest wieder mit vollem Glockengeläut zu begehen.

Über eine neue Begrünung mit windenden, nicht haftenden Kletterpflanzen wird nachgedacht.

Weitere Fotos finden Sie hier.

Nach oben

Danken heißt teilen

Immer weniger Menschen erleben den Zyklus von säen, wachsen, ernten heutzutage noch bewusst. Unser Leben ist nicht so stark auf Landwirtschaft und Nahrungsmittel ausgerichtet wie früher.
Umso wichtiger ist es, das ganze Leben in den Blick zu nehmen und dankbar zu sein für alle Dinge, für die man nichts oder nur wenig tun kann. Doch erst der richtige Umgang mit dem, was uns geschenkt wurde, lässt es zum Segen werden.

Im Erntedank-Familiengottesdienst kamen viele Menschen, kleine und große von nah und fern, in der Epiphaniaskirche zusammen. Den Gospelchor epiFUNias teilten wir uns an diesem Sonntag mit der katholischen Nachbargemeinde um die Thomas-Morus-Kirche, die Konfirmanden teilten mit uns ihre Gedanken zum Thema Erntedank, die Familie des kleinen Corbinian teilte mit der Gemeinde ihre Freude über die Taufe und die Gemeinde teilte das Brot und die Trauben im Stärkungsmahl mit einer Gruppe israelischer Austauschschüler.

Wir danken ganz herzlich für die Kollekten um Nöte in der eigenen Gemeinde zu lindern und für Brot für die Welt.

Nach oben

Jedes Jahr mehr als eine „Gute Tat“

In der Epiphanias-Gemeinde gibt es seine lange Tradition: der Erlös aus dem Herbstmarkt wird gespendet!

In diesem Jahr konnte sich das Team um Kerstin Consilvio über stolze 2.400 €uro freuen, mit denen gemeindeverbundene Gruppen unterstützt und gefördert werden.

Da ist zum einen Hilfe für Menschen, die auf der Straße leben. Der monatliche Treff im Gemeindehaus ist stets gut besucht, auch von Menschen, die nicht im klassischen Sinn obdachlos sind, aber gebrochene Biografien aufweisen.

Zum anderen gibt es eine immer größer werdende Gruppe von Menschen in der eigenen Gemeinde, die in eine Notlage geraten und denen mit der Spende geholfen werden kann.
Des Weiteren profitiert die Gemeindebücherei im Treffpunkt an der Kärntner Straße, die keine öffentlichen Mittel mehr erhält. Die jüngsten Nutzer aus der Epiphanias-Kita und die Leseratten aus der Pötterhoekschule dürfen sich wie alle anderen Bücherwürmer auf neue, aktuelle Bücher freuen.
Besonders am Herzen liegt uns auch in diesem Jahr die Unterstützung der vom Schweizer Kinderarzt Beat Richner gegründeten Kinderhospitäler in Kambodscha. Für das „Kantha Bopha“ Projekt, das die kostenlose Behandlung von Kindern ausschließlich über Spenden finanziert, konnten ebenfalls 600 Euro überwiesen werden. Uschi Grimm vom Gospelchor epiFUNias machte vor Jahren auf dieses Projekt aufmerksam. Sie hat auf dem Herbstmarkt Postkarten mit eigenen Fotomotiven angeboten, deren Erlös auch in diesem Jahr die Spende für „Kantha Bopha“ deutlich aufgestockt.

Nach oben

„Neue Währung“ in Epiphanias

„Wir möchten mit der neuen Währung die gute Tradition des Gebens in unserer Gemeinde aufnehmen und jetzt vor Weihnachten die Menschen zum Spenden motivieren“, betont Kirsten Schwarz-Weßeler für die Gemeindeleitung.

Der jetzt zu Weihnachten eingeführte Epiphanias-Taler ist natürlich keine neue Währung, sondern eine kreative Idee der Leitung der Kirche an der Kärntnerstraße. Der Begriff Epiphanias-Taler beschreibt eine freiwillige Spende, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder der Gemeinde zum Ausdruck bringt.

„Wo Epiphanias draufsteht, ist auch Epiphanias drin!“ versichert Pfarrer Frank Winkelmeyer. So kommen die eingeworbenen Spenden des Epiphanias-Talers unmittelbar und direkt dem Gemeindebezirk zu Gute: Für Menschen in Not, für die Seniorenarbeit, für die Kirchenmusik, für die Konfirmandenfahrten, für den Gemeindebrief und – nicht zu vergessen – die Gemeindebücherei. Das Gemeindeleben rund um die Epiphanias-Kirche spricht alle Generationen an und zeigt sich in der Vielzahl der Gruppen und Aktivitäten. Christliche Werte, wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft werden gelebt und weitergegeben.

In einem persönlichen Brief wendet sich der Pfarrer jetzt im Advent an alle Gemeindemitglieder: „Wir kommen an unsere finanziellen Grenzen und werben deshalb ab sofort regelmäßig um Unterstützung für unsere Arbeit.“ Im Mittelpunkt des Adventsbriefes steht eine ganz besondere Aktion der Gemeinde: Das Verschenken von Weihnachtspäckchen an Menschen in Not aus dem Pfarrbezirk. „Auch diese Weihnachtsgabe können Sie mit Ihrem Epiphanias-Taler ab sofort unterstützen“, freut sich Pfarrer Winkelmeyer.

Die Kontoverbindung für Ihre Spende lautet:

IBAN: DE65350601900000177121
BIC: GENODED1DKD
Epiphaniaskirche Münster
Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank Dortmund)
Stichwort: Gemeindespende Epiphaniaskirche Aktions-Nr. 1001

Nach oben

Rudelmusizieren im Advent

© Elly Kemper

Spätestens seit der für Deutschland so erfolgreichen Fußball-WM 2014 kennt jeder die deutsche Umschreibung des sogenannten "public viewing": das Rudelgucken!

In der Epiphaniaskirche wurde am Nikolaustag das Rudelmusizieren ins Leben gerufen und es war ein voller Erfolg.

Konny Wiesen und Winne Voget hatten die Idee im Rahmen der TuZgut Konzerte ein gemeinsames Weihnachtslieder-Mitmach-Konzert anzubieten. Jeder durfte kommen und mitsingen oder ein Instrument mitbringen – und dann ging es los.
Im Vorfeld bestand die Möglichkeit, sich für die eigenen, teils außergewöhnlichen Instrumente und die passende Tonlage die von Winne Voget umgeschriebenen Noten der Weihnachtslieder zu besorgen.

Viele Besucher kamen, die meisten waren nicht völlig unvorbereitet. Das eine oder andere lange Zeit fast vergessenen Instrument wurde hervorgekramt, alte Fertigkeiten neu entdeckt und im Vorfeld heimlich geübt. So konnte sich Moderatorin Konny Wiesen schon beim ersten Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent" über einen hervorragenden Einsatz freuen.
Mehr als ein Dutzend Weihnachtslieder, besinnliche und fröhliche im munteren Wechsel, wurden gemeinsam gespielt. Alle Zuhörer konnten die Liedtexte auf einer Leinwand verfolgen und wurden so schon bei den ersten Liedern zu Mitsängern und Teil des Ensembles.

"Ihr Kinderlein kommet" spielte man in Instrumentengruppen bereits mehrstimmig. Hohes Lob in Form von spontanem Applaus gab es für gelungene Tempi-Wechsel mitten im Lied. "In der Weihnachtsbäckerei" bildete den witzigen Höhepunkt des Konzerts.
Die Teilnehmer waren sich einig: Es hat viel Freude gemacht und war eine willkommene Gelegenheit um mit anderen zu musizieren und zu singen. Ein guter Start in den Advent. Weitere Fotos finden Sie hier.

Nach oben

TuTgut! Konzerte

In der Epiphaniaskirche zu Münster startete im Oktober 2014 eine musikalische Reihe mit dem Titel „Genießen zwischen Tee und Tatort“. Die sogenannten „TuTgut! Konzerte“ finden jeweils am ersten Sonntag im Monat um 17.00 statt und dauern etwa eine Stunde. Der Eintritt ist frei. Um eine Geldspende für die anfallenden Kosten wird gebeten.

Im Jahr 2015 geht es weiter!

4. Januar - Mitsingkonzert "Mundorgel und Co" mit Winne Voget, wegen des großen Erfolgs in einer zweite Auflage, die sich durch spontane Zurufe der gewünschten Lieder ganz anders entwickelt

1. Februar - Anne Temmen-Bracht und Sebastian Kurz spielen Werke für Orgel und Fagott, Klavier zu 4 Händen, Orgel und Klavier und anderes mehr. Sie hören Liebeslieder-Walzer von Brahms, Lieder von Mendelssohn und Ellington sowie Werke von Bach. Zwischendrin gibt es Texte zum Thema "Liebe und Geheimnisse". Lassen Sie sich überraschen.

1.März - Pluto Kemper mit seiner Band "Plutos Dixie Delight". Gute Laune Musik am Banjo, Tuba, Trompete und Posaune mit reichlich Gesang und Spaß inne Backen!

5.April - Gabriele Adam mit der Assistentenband - Songs aus eigener Feder von der neuen CD "Geschenke des Himmels und der Erde".

3. Mai - Mantren und meditativer Betgesang mit der Gruppe Thalmara aus Münster/Lengerich

7. Juni -Broomhill, Pop & Jazz Trio singt und spielt Lieder für's Herz! Christiane Brambrink - Gesang, Konny Wiesen - Bass, Winne Voget - Klavier

13. September- „Herzlich tut mich erfreuen“  Kammerchor der Friedensstadt Münster und das Akkordeonorchester Cantabile unter der Leitung von Johannes Krabbe und Marieke Kroes

4. Oktober- „Zwischen Himmel und Erde“ - Marion Farwick und Anne Temmen- Bracht musizieren Heiteres und Besinnliches mit Stimme, Geige, Orgel und Klavier.

1. November- Duo Contaviento, Isabel Lipthay und Martin Firgau - Lateinamerika ganz nah.

6. Dezember: „Weihnachtsliedermusizieren“ - Instrumente und Stimme mitbringen und los gehts.

Ansprechpartner für die Veranstaltungsreihe ist Winne Voget.

Nach oben

demnächst...im Bezirk Epiphanias


Weihnachtsbaum-Verkauf

16.12.17
Auf dem Kirchplatz werden wie in den vergangenen Jahren Weihnachtsbäume verkauft. mehr


Weihnachtsbrunch mit Basar-Nachverkauf

17.12.17
und Weihnachtsbaum-Verkauf (10:00 - 17:00 Uhr) mehr


TuTgut! Konzert

07.01.18
zum Jahresbeginn Rosa Latour mit "How good it feels - es fühlt sich gut an!", Solo am Klavier und Gesang. mehr


Gedenken

27.01.18
an die Opfer des Nationalsozialismus mehr

Veranstaltungen & Termine

Alle Veranstaltungen im Überblick